Hier finden Sie uns

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 42 84 358

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.



"Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Der landwirtschaftliche Betrieb wird dabei vor allem als Organismus mit den Bestandteilen Mensch, Tier, Pflanze und Boden gesehen.

 

Die ökologischen Landbaumethoden wollen stärker als andere Anbaumethoden:

einen möglichst geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf erreichen.

die Bodenfruchtbarkeit erhalten und mehren

und Tiere besonders artgemäß halten.

Folgende Maßnahmen stehen dabei im Vordergrund:

- Kein Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln,

- Anbau wenig anfälliger Sorten in geeigneten Fruchtfolgen,

- Einsatz von Nützlingen,

- Mechanische Unkraut-Bekämpfungsmaßnahmen wie Hacken und Striegeln

- Keine Verwendung leicht löslicher mineralischer Düngemittel,

- Ausbringen von organisch gebundenem Stickstoff vorwiegend in Form von Mist oder      Mistkompost,

- Gründüngung durch Stickstoff sammelnde Pflanzen (Leguminosen) und Einsatz langsam   wirkender natürlicher Düngestoffe;

- Pflege der Bodenfruchtbarkeit durch ausgeprägte Humuswirtschaft;

- Abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen mit vielen Fruchtfolgegliedern und    Zwischenfrüchten;

- Keine Verwendung von chemisch-synthetischen Wachstumsregulatoren oder von  Hormonen;

- Begrenzter, streng an die Fläche gebundener Viehbesatz;

- Fütterung der Tiere möglichst mit hofeigenem Futter, wenig Zukauf von Futtermitteln;

- Weitgehender Verzicht auf Antibiotika.

Ökologischer Landbau ist besonders auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Er erhält und schont die natürlichen Ressourcen in besonderem Maße und hat vielfältige positive Auswirkungen auf die Umwelt, zum Beispiel:

Bodenschutz

Ökologische Landbaumethoden fördern die Humusbildung und das Bodenleben. In den Feldern und Wiesen der Ökobauern sind Biomasseanteile und mikrobielle Aktivität in der Regel höher als im konventionellen Landbau. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit steigt an. Krumenverluste durch Erosion werden weitgehend vermieden.

Grünlanderhaltung 

Durch ökologische Tierhaltung wird das Grünland optimal verwertet, besonders durch die Weidehaltung. Dadurch wird wertvolles Grünland erhalten und nicht in Ackerland umgewandelt. Nitratauswaschung und CO²-Freisetzung werden so verhindert.

Gewässerschutz

Ökologischer Landbau belastet das Grund- und Oberflächenwasser in der Regel weniger mit Nährstoffen, wie zum Beispiel Nitrat, als derkonventionelle Landbau. Der Verzicht auf chemisch-synthetische Mittel schließt Kontaminationen mit solchen Pflanzenschutzmitteln aus. Weil die Viehhaltung an die Fläche gebunden ist, fallen meist nicht mehr Nährstoffe durch Mist und Gülle an, als den Pflanzen auf den hofeigenen Flächen problemlos zugeführt werden können.

Artenschutz

Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und das niedrige Düngeniveau wird die Vielfalt des Tier- und Pflanzenlebens gefördert. Auf den Öko-Flächen finden sich häufig mehr Arten, als auf den konventionell bewirtschafteten Flächen.

Tierschutz

Eine artgerechte Haltung der Tiere entspricht den Prinzipien des ökologischen Landbaus und wird garantiert. Den Tieren wird unter anderem genügend Auslauf gewährt. Die Haltungsbedingungen werden regelmäßig überprüft."

(Quelle: www.verbraucherministerium.de)